Archäologische Geophysik und Prospektion

Die Arbeitsgruppe Archäologische Geophysik und Prospektion besteht seit Oktober 2009 und wird von Dr. David Jordan geleitet. Ihre Arbeit ist international und interdisziplinär ausgerichtet.

Archäologen stehen häufig vor dem Problem, dass Spuren und Überreste vergangener Kulturen im Boden verborgen sind. Vom Menschen geschaffenen Strukturen und Artefakte unterscheiden sich aber in ihren physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften vom Rest des Untergrunds. Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden wie der Archäogeophysik können Wissenschaftler diese Unterschiede messen und schauen damit „in den Boden hinein“. Sie sparen damit Zeit und Geld, sie beschädigen die Objekte im Boden nicht und ermöglichen die genaue Planung einer Ausgrabung. Zudem lassen sich genaue Aussagen über Grundrisse und Ausmaße von Siedlungs- und Gebäuderesten im Boden machen.

Die AG Archäogeophysik erforscht die grundlegenden physikalischen Eigenschaften dieser Überreste und ihre Interaktion mit dem sie umgebenden Untergrund. Nur durch ein besseres Verständnis der gewonnen geophysikalischen Daten kann vorhergesagt werden, wann eine mögliche Ausgrabung vertretbar oder erfolgversprechend sein wird.

Die AG arbeitet zudem an der Entwicklung neuer Instrumente und Methoden in den Bereichen der Fernerkundung, geochemischer Gutachten oder numerischer Modellierung. 

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Falschfarbenbild einer Fernerkundung. Das Bild zeigt Wachstumsstörungen auf einer Landwirtschaftlichen Nutzfläche, verursacht durch Siedlungsreste im Boden

Kontakt:

Dr. David Jordan
Leiter Archäologische Geophysik und Prospektion
Raum 00-284
Tel: 06131-39-25584
Fax: 06131-39-23071


Adresse:

Institut für Geowissenschaften
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
J.-J.-Becher-Weg 21
D-55099 Mainz

Anfahrt / Raumpläne

Postadresse:

JGU Mainz
55099 Mainz 


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