Imitationsperlen

In verschiedenen Ländern werden unter unterschiedlichsten Bezeichnungen Imitationsperlen angeboten. Das Prinzip der Herstellung jedoch läuft immer auf die Beschichtung eines Kerns hinaus. Der "Kern" kann aus Glas, Plastik oder auch Muschelmaterial bestehen. Der Überzug wird meistens in verschiedenen Schichten aufgetragen. Er besteht entweder aus irisierendem Perlmutt-Lack, aus sogenannten Perlenessenzen, die u.a. aus dem Guanin bestimmter Fischschuppen hergestellt werden, oder aus einer muschelmehlhaltigen Substanz bestehen. Farbgebende Substanzen können in allen Fällen hinzugemischt sein. Die bekanntesten Imitationen sind:

Majorica-Perlen
Die Kerne bestehen aus lichtdurchlässigem bis undurchsichtigem, weißen Glas. Sie werden mit einer bestimmten Perlenessenz überzogen. Diese Perlen werden in allen möglichen "Zuchtperlenfarben" hergestellt.

Muschelkernperlen
Der Kern besteht, wie der Name schon sagt, aus Muschelschalen-Material. Überzogen wird der Kern, je nach Hersteller mit Kunststoff, Lack oder auch fein gemahlenem Muschelpulver. Bezeichnet wird dieses Material dann z.B. als "Südsee-Muschelkernperle" oder "Tahiti-Muschelkernperle" (siehe Abb. rechts). Da es sich bei allen aufgeführten Beispielen um Imitationen handelt, sind diese auch immer als solche zu kennzeichnen!