Mabe-Zuchtperlen

Die so genannten Mabe-Perlen werden als Halbschalenperlen in Pteria penguin (vgl. Abb.) auf den südlichen, japanischen Amami-Inseln gezüchtet. Dabei werden gewölbte Kerne verschiedener Formen direkt auf die Schalen-Innenseiten geklebt.

Wichtig ist, dass die Kerne dort eingesetzt werden, wo das Tier auch die gewünschte Perlmuttfarbe bildet, damit die gezüchteten Perlen dann auch die entsprechenden Farben haben. Nach ca. zwei Jahren wird der Kern mit der aufgewachsenen Perlmuttschale entnommen. Der Kern wird entfernt, die Perlmuttschale gereinigt, verfüllt und auf der Unterseite mit einem Perlmutt-Gegenstück geschlossen.

 

In den Zuchtgebieten für Südseeperlen werden Mabe-Perlen in Pinctada maxima gezüchtet (vorwiegend in Australien). Dort werden meistens die Tiere zur Zucht verwendet, die schon in mindestens einer Ernte runde weiße Südsee-Zuchtperlen oder Südsee-Keshi-Zuchtperlen produziert haben.