
Räumlich und zeitlich hoch aufgelöste Paläoklimadaten stellen die Grundlage zur Validierung und Optimierung numerischer Klimamodelle dar. Solche Daten sind Voraussetzung für verlässliche Prognosen der zukünftigen Klimaentwicklung, insbesondere der Häufigkeit und Stärke von Extremwetterereignissen. Da instrumentelle Messungen fehlen, werden die ehemaligen Umweltparameter aus Proxy-Daten, das sind chemische, physikalische und biologische Vertreterdaten, rekonstruiert, die in verschiedenen Klimaarchiven wie Seesedimenten, Höhlensintern (Speläothemen) und Schalen von Mollusken gespeichert sind.
Diese Archive werden präzise datiert und Zeitreihen von Proxydaten zur Rekonstruktion jährlicher und saisonaler Klimaparameter bestimmt. Neben bereits etablierten Proxies werden in Mainz auch neue Klimaproxies entwickelt und validiert. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen Paläowetter, Paläoumwelt und Paläoklima des Quartärs, insbesondere die letzten 10.000 Jahre, der Zeitraum, in dem der Mensch erheblichen Einfluss auf die Klimaentwicklung nahm.
AGs

Die Erde mit ihren verschiedenen Sphären ist ein Planet in ständiger Bewegung. Kollisionen der Lithosphärenplatten schaffen Gebirgsketten oder subduzieren Ozeane, was von vulkanischer, magmatischer und tektonischer Aktivität sowie Gesteinsmetamorphose und Erdbeben begleitet wird. Wir interessieren uns für ein besseres quantitatives Verständnis dieser komplexen geologischen Prozesse.
Hierzu bedarf es einer interdisziplinären Zusammenarbeit bestehend aus geologischer Feldarbeit, Laborexperimenten, geochemischen Analysen und Computer-Modellen. Zentrale Forschungsfragen dabei sind, wie Magmen entstehen, zur Erdoberfläche transportiert werden und als Vulkaneruptionen mit der Atmosphäre interagieren.
AGs
Geschäftsführender Leiter
Stellvertretender Leiter
Administrativer Leiter
Assistent der Geschäftsführung
Sekretariat AG Sedimentgeochemie
Sekretariat EarthCriSys
Sekretariat AGs Geophysik, Speläothemforschung, Biomineralisation
Sekretariat AG Vulkanologie
Sekretatriat AGs Petrologie, Metamorphe Prozesse, hochauflösende Sedimentologie, Geomaterial- & Edelsteinforschung
Sekretariat AGs Paläontologie, Vulkanseismologie, Hydrogeochemie, Klima & Sedimente
Reisekostenabrechnung & Institutshaushalt
Feinmechanische Werkstatt
Lehrveranstaltungsmanagerin & Prüfungsmanagerin
Studienfachberater & Studienmanager
Institutskollegium
Gruppe 1
Botscharnikov, Castro, Jantschke, Kaus, Moulas, Passchier, Pogge von Strandmann, Scholz, Schöne, Sirocko, Toy, Reiss
Gruppe 2
Brönhorst, Hofmann, Schwarz
Gruppe 3
Häger, Helo, Tütken
Gruppe 4
Berg, Groschopf
Beratende Mitglieder:
Enzmann, Seelos, Demuth, Esper
Ausschuss A3 Studium und Lehre
Gruppe 1
Jonathan Castro (Stellv.), Philip Pogge von Strandmann, Bernd Schöne (Vorsitzender), Virgina Toy
Gruppe 2
Tim-Julian Albrecht, Paul Brönhorst, Florian Dinkel, Christoph Krömker
Gruppe 3
Christoph Helo, Christian Liedgens, Klemens Seelos, Thomas Tütken
Beratende Mitglieder
Studienbüro Geowissenschaften, Dekanin, Prodekane, Bonn (Dekanat), Blasius (Prüfungsamtsleitung), Studienmanager/Kapazitätsbeauftragter (Seelos)
Ausschuss B (Finanzen):
GFL
Roman Botcharnikov (sV)
Gruppe 3
Frieder Enzmann,
Gruppe 4
Nora Groschopf
Prüfungsausschuss MSc und BSc Geowissenschaften:
Gruppe 1
Bernd Schöne (Vorsitzender), Denis Scholz (Stellv.), Evangelos Moulas, Roman Botcharnikov
Gruppe 2
Luca Melber
Gruppe 3
Klemens Seelos
Gruppe 4
vakant
Studiengangsleiter BSc Geowissenschaften:
Univ.-Prof. Dr. Denis Scholz
Studiengangsleiter MSc Geowissenschaften:
Univ.-Prof. Dr. Bernd Schöne
Studiengangsmanager:
Dr. Klemens Seelos
Gutenberg-Akademie:
Prof. Dr. Evangelos Moulas, Jun.-Prof. Dr. Anne Jantschke

Vorträge von externen Gästen und Institutsmitgliedern
Institutsseminar Geowissenschaften SoSe 2026
Dienstag 16.15-17.15 Uhr (Geobibliothek, Raum 00 462)
Organisation des Institutsseminars:
Jun.-Prof. Dr. Anne Jantschke und Prof. Dr. Evangelos Moulas
Das Institutsseminar ist offen für alle Studierenden und Arbeitsgruppen der Geowissenschaften. Ziel ist es, neueste Ergebnisse der geowissenschaftlichen Forschung einer allgemeinen Zuhörerschaft zugänglich zu machen.
Alle Veranstaltungen werden in Präsenz und online auf Teams (Link auf Nachfrage) angeboten.
Datum | Vortragende Person | Vortragstitel | Institution |
| 21. April | Jan Knacksterdt | Traceability, Sustainability & Responsible Sourcing – Insights and opportunities in the industry from a geological perspective | Susonity Commercial GmbH |
| 05. Mai | Entfällt!!! | kein Seminar wegen EGU-Tagung | |
| 12. Mai | Dr. Joachim Krause | SEM-Based Automated Mineralogy: Fundamentals and Applications in Geosciences | Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie |
| 19. Mai | Prof. Dr. Boris Kaus | tba (Vortragsort: Institut für Physik) | Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
| 26. Mai | Prof. Dr. Thomas Tütken | Isotope compositions of fossil horse teeth from Messel: New insights into Eocene atmospheric CO2 level, palaeoclimate and landscape | Johannes Gutenberg-Universität Mainz |
| 02. Juni | Mr. Filippo Zarabara | New insights in slab-, lower-mantle interactions and intraplate volcanism from numerical models | Universität Frankfurt |
| 09. Juni | Prof. Dr. Martin Grosjean | tba | Universität Bern |
| 16. Juni | Prof. Dr. David de Vleeschouwer | tba | Universität Münster |
| 23. Juni | Prof. Dr. Wolfgang Müller | tba | Universität Frankfurt |
| 30. Juni | Prof Dr. Gabriel Uhlein | tba | UFMG, Brasilien |
| 07. Juli | tba | ||
| 14. Juli | tba | ||
Geschichte des Instituts für Geowissenschaften
Im WiSe 1946/47 wurde Horst Falke (aus Gießen) beauftragt, das Geologisch-Paläontologische Institut an der gerade wieder gegründeten Universität Mainz aufzubauen. Seine ersten Vorlesungen und Übungen in Geologie und Paläontologie hielt Falke noch ohne eine entsprechende geologisch-paläontologische Sammlung, Bücher oder gar geologische Karten ab; selbst Kreide und Schwamm waren rar und die Vorlesungsräume für die z.T. über 100 Studenten ungeheizt. Insbesondere die Ablagerungen des Rotliegend im Saar-Nahe-Gebiet entwickelten sich zu einem Schwerpunkt der Mainzer Forschungen.
1951 wurde Falke Ordentlicher Professor und Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts. Im selben Jahr erhielt das Institut seitens der rheinland-pfälzischen Landesregierung den Auftrag, einen Geologischen Landesdienst für Rheinland-Pfalz einzurichten.
Mit der Besetzung von Assistentenstellen erfuhren Lehre und Forschung eine deutliche Erweiterung, so 1950 die Tektonik durch Bruno Engels und die Geophysik durch Otto Rosenbach, 1952 die Angewandte Geologie durch Fritz Kutscher, 1956 die Sedimentpetrographie durch Dieter Heim. 1968 erfolgte der seit 1954 geplante Umzug des Instituts aus den ehemaligen Kasernengebäuden in den Naturwissenschaftlichen Neubau. Ab 1970 erweiterte Volker Lorenz die Lehre und Forschung um Vulkanologie. Nach der Emeritierung von Falke im Jahr 1975 übernahm Alfred Kröner 1977 die Institutsleitung. Mit ihm weiten sich die Forschungsinteressen des Instituts auf das Paläozoikum von Gondwana aus.
Paläontologie. 1956 ist eine paläontologische Abteilung mit eigenem Lehrstuhl im Geologischen Institut eingerichtet worden. Auf diesen Lehrstuhl wurde der Wirbeltierpaläontologe Heinz Tobien berufen, der insbesondere im Tertiär arbeitete und Grabungen und Exkursionen nicht nur im Höwenegg durchführte, sondern auch solche nach Südeuropa und bis in den Iran initiierte. Unterstützung beim Aufbau der Abteilung fand Tobien von Karlheinz Rothausen, Dietrich Berg und Jürgen Boy, die auch die Arbeitsgebiete Mainzer Becken und Saar-Nahe-Gebiet einführten. Bereits ab 1969 fand eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit dem Geologischen Landesamt Rheinland-Pfalz und dem Forschungsinstitut Senckenberg statt. Im Juli 1967 entstand dann aus der paläontologischen Abteilung das Paläontologische Institut, dessen Lehrstuhl nach der Emeritierung von Heinz Tobien (1978) Norbert Schmidt-Kittler bis zu seiner Pensionierung 2004 übernahm.
Mineralogie. Im Mai 1946 hielt Ernst Baier erste Vorlesungen im Institut für Mineralogie und Petrographie. Eine erste Mineraliensammlung konnte dafür erst 1948 erworben werden. Die ersten Kristallmodelle wurden auf einfachste Weise aus Stuhlbeinen gefertigt. 1951 hielt Hans Hentschel erstmals eine Petrographie-Vorlesung und die ersten Mikroskopierkurse ab, die damals mit lediglich drei Polarisationsmikroskopen auskommen mußten. 1957 übernahm Adolf Helke die Erzlagerstätten¬kunde; davon zeugt die heute noch sehr umfangreiche Lagerstättensammlung aus aller Welt. Das Institut für Edelsteinforschung in Idar-Oberstein, im Frühjahr 1948 gegründet und bis 1961 vom Kreis Birkenfeld getragen, wurde mit Genehmigung des Ministeriums für Unterricht und Kultus von Rheinland-Pfalz im Sommersemester 1955 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Außeninstitut mit dem Sitz Idar-Oberstein angeschlossen. Leiter des Instituts war Karl Schlossmacher. Die Abteilung für Edelsteinforschung stand seit 1967 unter der Leitung von Jürgen Pense. 1967 wurde die Institutsleitung von Hilmar von Platen übernommen, der 1990 auch die Leitung der Abteilung für Edelsteinforschung übernahm.
1977 wurden alle drei Institute zum Institut für Geowissenschaften mit drei Lehreinheiten (Geologie, Paläontologie, Mineralogie) zusammengeschlossen. 2005 erfolgte eine Neustrukturierung nach Arbeitsgruppen. Gleichzeitig verschmolz das Institut für Geowissenschaften mit der Chemie, Pharmazie und Geographie im Fachbereich 09.
Weitere Lehrende in der Geologie waren u.a. Karl Geib, Herrmann Bank, Gerhard Dreyer, Karl Stapf, Manfred Fürst, Jörg Negendank, Dietmar Schenk, Wolfgang Jacoby und Stefan Dürr, in der Mineralogie Helmut Höller, Ingo Keesmann, Heiner Tobschall, Ekkehart Tillmanns, Lukas Baumgartner, Reinhardt Trettin und Horst Böhm.
Quellen: Zeitzeugenbefragung, Vorlesungsverzeichnisse ab WS 1946/47 und Krafft, F. (1977, Ed.).
Mathematik und Naturwissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Überblick der Fachbereiche aus Anlaß der 500-Jahrfeier der Universität. Steiner, Wiesbaden, 149 S.
Fachbereichsbibliothek Geowissenschaften
Die Bibliothek des Instituts für Geowissenschaften ist Teil der Bereichsbibliothek Georg Forster-Gebäude.
Im Institut befinden sich noch die Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Diplomkartierungen, Doktorarbeiten und Habilitationen) sowie die Kartensammlung. Diese sind auf Anfrage beim Bibliotheksbeauftragten einsehbar. Eine Übersicht der bisher inventarisierten Karten und Abschlussarbeiten (bis zum Jahr 2002) findet sich hier:
Doktorarbeiten
Diplomarbeiten/-kartierungen
Topographische & geologische Karten
Informationen zu Büchern, Zeitschriften und Datenbanken der Geowissenschaften finden sich in den Fachinformationen Geowissenschaften der JGU Bibliothek.
Online Recherchen für Literatur können im OPAC der UB vorgenommen werden:
Die Geowissenschaftlichen Sammlungen können auf Anfrage besucht werden
Mineralogische Schausammlung 3. Stock NatFak-Gebäude, Raum 03-228
Öffnungszeiten der Mineralogischen Schausammlung im Sommersemester:
April: 22.04.
Mai: 06.05., 20.05.
Juni: 03.06., 17.06.
Juli: 01.07., 15.07
jeweils Mittwoch 14 bis 16 Uhr
Weitere Schauvitrinen mit Fossilien und Mineralen können jederzeit zu den Öffnungszeiten des Institutsgebäudes im Foyer im Erdgeschoss besichtigt werden.
Kontakt:
Die der Sammlungen am Institut für Geowissenschaften
Am Institut für Geowissenschaften befinden sich mehrere Sammlungen aus den Bereichen Mineralogie, Paläontologie und Geologie, die zu Lehr- und Forschungszwecken vielfältig genutzt werden. Nach seiner Gründung als Geologisch-Paläontologisches Institut im WiSe 1946/47 sind viele Objekte durch Aufsammlungen bei Exkursionen in die Sammlung überführt oder bei Grabungen des Instituts im In- und Ausland geborgen worden. 1948 wurde die erste Mineraliensammlung erworben. Begründer der Sammlungen waren u.a. Prof. Dr. Horst Falke, Prof. Dr. Heinz Tobien und Prof. Dr. Adolf Helke.
Die Sammlungen repräsentieren so die (historischen) Forschungsgebiete des Instituts für Geowissenschaften und dokumentieren Belege der regionalen und weltweiten Forschungsarbeit aus fast 80 Jahren u.a. die Dokumentation von Fossilgrabungen im In- und Ausland oder von weltweiten Minerallagerstätten.
Die einzelnen Sammlungen bestehen insgesamt aus mehr als 50 000 Objekten, u.a. aus Gesteinen, Mineralen, Perlen, Elfenbein, Modellen, Fossilien, Knochen, Alkoholpräparaten, Abgüssen von Fossilien und unterstehen den Arbeitsgruppen. Die Sammlungen beherbergen Objekte von einem Zeitraum von 600 Millionen Jahre bis heute. Mikrofossilien von nur wenigen Mikrometer Größe stehen Gesteinsplatten mit einem Durchmesser von mehr als 1m gegenüber in den Sammlungen.
Die Mineralogische Schausammlung enthält ca. 1.200 besonders schöne Mineralstufen aus aller Welt. Sie werden in 15 Glasvitrinen für Lehrzwecke ausgestellt und können auf Anfrage besichtigt werden. Natürlich stehen die gesamten Sammlungen für Forschungsanfragen aus dem In-und Ausland zur Verfügung.
Mit seinem Ruf 1956 an die JGU hat Adolf Helke seine bereits begonnene Lagerstätten-Sammlung fortgesetzt. Sie belegt seine weltweiten Forschungsreisen und wissenschaftlichen Tätigkeiten mit Gesteine, Mineralen und insbesondere Erzen aus weltweiten Lagerstätten.
Durch Grabungen, Aufsammlungen und gezielte Ankäufe nehmen die Sammlungen dauernd an Umfang zu. Der Wert von Objekten aus Fundstellen, die heute nicht mehr zugänglich sind, steigt für die Forschung. Material von abgeschlossenen Forschungsprojekten hingegen hat vornehmlich wissenschaftshistorischen oder dokumentarischen Wert und wird häufig auch für Lehrzwecke genutzt.
Da zukünftig noch mehr Fundstellen ausgebeutet oder nicht mehr zugänglich sein werden, ist Material aus diesen Fundstellen wichtiges Belegmaterial für Forschung und Lehre. Neue Forschungsmethoden können zudem von historischem Material profitieren.
Folgende größere Teilbereiche der Geowissenschaftlichen Sammlungen der JGU sind abgrenzbar:
• Allgemeine Mineralogie-Sammlung
• Mineralogische Schausammlung
• Edelstein-Sammlung
• Perlen-Sammlung
• Elfenbein-Sammlung
• Kristall-Modell-Sammlung
• Helke-Lagerstätten¬samm¬lung
• Petrographische Sammlung
• Historische Geologie-Faziessammlung
• Osteologie-Sammlung
• Mainzer Becken-Sammlung
• Sclerochronologie-Sammlung
• Paläozoische und tertiäre Fische-Sammlung
• Paläozoische Brachiopoden-Sammlung
• Cephalopoden-Sammlung
• Fossile Bivalven und Gastropoden-Sammlung
• Fossile Arthropoden-Sammlung
• Fossile Echinodermen-Sammlung
• Fossile Korallen-Sammlung
• Fossile Pflanzen
• Nattheim-Sammlung
• Pleistozäne Rheinschotterfossilien-Sammlung
• Tertiäre Wirbeltier-Sammlung
Nähere Informationen zur Geschichte der:
Pressemitteilungen Institut für Geowissenschaften (seit 2005)
2026
Was Kristalle über Vulkane verraten (tagesschau 19.03.2026)
Neues Elektronenstrahl-Mikrosonden-Labor an der JGU eingeweiht (JGU 18.03.2026)
Jagdbeute der Neandertaler: Riesige Elefanten wanderten Hunderte Kilometer durch das eiszeitliche Europa (JGU 16.03.2026)
Hygienische Bedingungen in Pompejis frühen Bädern waren schlecht (JGU 12.1.2026)
2025
Energie aus der Tiefe: Verbundprojekt erforscht temperaturbedingte Gesteinsveränderungen in geothermischen Reservoirs (JGU, 10.10.2025)
Dinosaurierzähne als Klima-Zeitkapsel – Neue Methode rekonstruiert Kohlenstoffdioxidgehalt und Photosyntheseleistung aus fossilem Zahnschmelz (JGU, 5.8.2025)
Das Wassermanagement des antiken Arles (JGU, 28.6.2025)
Unbekannte Mikroorganismen nutzten Marmor und Kalkstein als Lebensraum (JGU, 27.2.2025)
Neuer Wegweiser für die Klimaforschung: Zeitskalen zum Ausbruch des Laacher-See-Vulkans synchronisiert (JGU, 16.1.2025)
Pflanzenfresser oder Fleischfresser: Neues Instrumentarium für Erforschung ausgestorbener Reptilien (JGU, 8.1.2025)
2024
Von Klima- bis Menschheitsentwicklung: Eifelmaare liefern einmaliges Geoarchiv für ganz Zentraleuropa (JGU, 10.10.2024)
Temperaturrekord im südwestlichen Pazifik: Fidschi-Korallen zeigen höchste Wassertemperatur seit über 600 Jahren (JGU, 14.8.2024)
VolkswagenStiftung fördert Juniorprofessur in den Erdsystemwissenschaften (JGU, 16.7.2024)
Karbonatschichten eröffnen Blick in die Römerzeit (JGU, 13.6.2024)
Dem Geheimnis der Edelsteine auf der Spur (JGU, 15.2.2024)
Vom Mittelmeer in den Atlantik: Gibraltar-Bogen wandert westwärts (JGU, 13.2.2024)
2023
Deutscher Ingenieurspreis für Innovation & Digitaliserung für MABEIS Projekt (BSVI, 29.09.2023)
Regelmäßige Reinigung hat Wasserversorgung über römischen Aquädukt von Divona gesichert (JGU, 4.8.2023)
Beschleunigte Verwitterung: Ein Ausweg fürs Klimadilemma? (JGU, 31.7.2023)
Plattentektonische Vorgänge im Pazifik und Atlantik während der Kreidezeit prägen die Karibik bis heute (JGU, 11.2.2023)
2022
Abnutzungsspuren auf Dinosaurierzähnen geben Hinweise auf die Ernährung (JGU, 13.12.2022)
Großsäugetiere verschwinden vor 11.000 Jahren aus der Eifelregion (JGU, 8.12.2022)
Hominiden haben bereits vor 780.000 Jahren Fisch gekocht (JGU, 15.11.2022)
Vulkan Cumbre Vieja brach sehr dünnflüssig aus (JGU. 8.6.2022)
2021
Wie schnell erholt sich das Klima? (JGU, 19.10.2021)
Starkregenprognose aus den Eifelmaaren (MPI/JGU, 20.8.2021)
Langfristige Klimaregulierung hat sich mit der Ausbreitung von Meerestieren und Landpflanzen verändert (JGU, 14.7.2021)
The City of David and the sharks‘ teeth mystery (Eureka, 3.7.2021)
Der Aquädukt von Konstantinopel: Wie der längste Wasserkanal der Antike gewartet wurde (JGU, 6.5.2021)
Materialverlust bei der Produktion von Marmorplatten war in der Römischen Kaiserzeit womöglich niedriger als heute (JGU, 24.4.2021)
Tonnenschweres Gestein hat Europas meistbefahrene Güterzugstrecke nahe dem Loreley-Felsen blockiert (Sdt Zeitung, 26.03.2021)
2020
Globale Niederschlagsveränderungen infolge des Klimawandels zu erwarten (JGU, 10.12.2020)
Die Hydraulik der weltweit ersten Industrieanlage: Einzigartige Konstruktion der Wassermühlen von Barbegal (JGU, 21.10.2020)
Mitgefressener Mineralstaub hinterlässt charakteristische Abnutzungsspuren an Zähnen (JGU, 25.08.2020)
Zinkisotopie in Zahnschmelz: Neue Methode zur Rekonstruktion der Ernährungsweise fossiler Wirbeltiere (JGU, 19.02.2020)
2019
Urzustand der Meere wird mit ERC-Förderung erforscht (JGU, 16.10.2019)
Sedimentschmelzen im Erdmantel als Quelle für salzhaltige Einschlüsse in Diamanten identifiziert (JGU, 14.06.2019)
Abnutzungsspuren an Zähnen von Schuppenechsen geben Hinweise auf deren Ernährungsweise (JGU, 14.06.2019)
Phytolith- und Wassergehalt von Futterpflanzen beeinflussen Zahnschmelzabrieb von Wirbeltieren (JGU, 04.01.2019)
2018
Intensiver Fischhandel zwischen Ägypten und Israel schon vor 3500 Jahren (JGU, 27.09.2018)
Mineralfunde auf Galapagosinseln geben Rätsel über Herkunft und Entstehung auf (JGU, 18.09.2018)
Industriekomplex im Römischen Reich: Wassermühlen von Barbegal erzeugten vermutlich Mehl für Schiffszwieback (JGU, 07.09.2018)
Hieb- und stichfest: So jagten Neandertaler vor 120.000 Jahren (JGU, 25.6.2018)
Boris Kaus erhält ERC Consolidator Grant für die Erforschung von magmatischen Prozessen (JGU, 21.02.2018)
2017
Computersimulationen aus Geowissenschaften klären Rätsel um Wirbelstrukturen in Multischichtmetallen auf (JGU, 27.11.2017)
Donald Dingwell erhält GFK-Fellowship (JGU, 22.05.2017)
Cornelis Passchier erhält Stephan-Mueller-Medaille 2017 der EGU (JGU, 26.04.2017)
Stalagmiten liefern Paläo-Klimadaten (JGU, 02.02.2017)
2016
Lakkolithe können auch während eines Vulkanausbruchs entstehen (JGU, 23.11.2016)
Stalagmiten liefern Paläo-Klimadaten (JGU, 1.10.2016)
Kalkablagerungen in Patara-Aquädukt: Aufschluss über Klima zu Zeiten Neros (JGU, 29.07.2016)
Feodor Lynen Forschungsstipendium für Thomas Tütken (JGU, 06.07.2016)
ERC Proof of Concept Grant für Boris Kaus (JGU, 10.05.2016)
ERC Consolidator Grant ‚Vertebrate Herbivory‘ für Thomas Tütken (JGU, 10.02.2016)
EU-Förderung für Doktorandenstellen in der Geophysik (JGU, 02.02.2016)
2015
Blauschiefer sind kein Beleg für den Beginn der Plattentektonik (JGU, 14.12.2015)
Denis Scholz erhält Heisenberg-Professur der DFG (JGU, 05.11.2015)
Dinosaurier–Körpertemperatur: chemisches Thermometer in Eischalen (JGU, 14.10.2015)
Osterhasen-Amethyst aus Universitätssammlungen in Bremer Ausstellung (JGU, 29.06.2015)
2014
2013
Erdkruste im Archaikum war instabil und ist in Erdmantel abgetropft (JGU, 18.12.2013)
Modellrechnungen zur Dynamik des Grönland-Eises müssen erweitert werden (JGU, 28.08.2013)
Paläontologische Universitätssammlung: Mollusken erzählen vom Klima (JGU, 04.02.2013)
2012
Internationales Forscherteam bestätigt Einfluss des 11-Jahres-Rhythmus der Sonne auf das Klima bestimmter Regionen (JGU, 25.8.2012)
Mineralogische Universitätssammlung: Mineralien sterben nicht (JGU, 26.06.2012)
2011
JGU stellt sich dem Wettbewerb der Universitäten in allen drei Förderlinien der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder (JGU, 1.9.2011)
Neueste Technologie für exzellente Forschung am Forschungszentrum Geocycles der Universität Mainz (JGU, 13.4.2011)
2010
Mainzer Geowissenschaftler an Forschungsbohrung auf der Nordsee-Halbinsel Eiderstedt beteiligt (JGU, 17.8.2010)
Himmelsscheibe von Nebra wurde nach Vulkanausbruch geopfert (JGU, 10.8.2010)
2009
2008
Verjüngung und Erosion bei Kratonen erforscht: Die uralten Festlandskerne verändern sich doch (25.7.2008)
Muscheln – einzigartiges Klimaarchiv am Meeresboden (JGU, 25.06.2008)
2007
2006
Landesverdienstorden für Geologen Alfred Kröner (14.2.2006)
Literaraturliste Institut für Geowissenschaften


Geschäftsführende Leitung
Verwaltung
Zentralsekretariat
Bei Anliegen zum Institut
Studienbüro
Fragen zu Studienplangestaltungen
Prüfungsamt
Fragen zu Anmeldephasen und Lehrveranstaltungen
Fachschaft
Wie kann ich meine Interessen als Studierende*r vertreten?
Die Fachschaft vertritt die Interessen der Studierenden eines Fachbereichs, organisiert Veranstaltungen und bietet Unterstützung bei akademischen und studienbezogenen Fragen.
Portal Studium
Welches Bewerbungsverfahren brauche ich? Wie kann ich mich für das Semester zurückmelden?
Im Studierendenservice als erste Anlaufstelle werden Sie bei allgemeinen Fragen rund um die Bewerbung und das Studium an der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz beraten. Bitte besuchen Sie das Portal Studium für weitere Informationen zu den Servicezeiten.
Zentrale Studienberatung (ZSB)
Fragen rund ums Studium?
Mit einem Studium hängen viele Fragen zusammen. Die Zentrale Studienberatung (ZSB) ist die erste Anlaufstelle an der JGU für alle Fragen rund um das Studium. Alle Informationen zu Servicezeiten und Beratungsangeboten finden Sie auf der Internetseite des ZSB im Portal Studium.
Portal Studium
Erhalte ich ein Stipendium? Wie kann ich mein Studium finanzieren?
Auf dem Portal Studium der JGU erhalten Sie Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten des Studiums und zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Stipendien, u.a. für ein Deutschlandstipendium, ein Begabtenstipendium, Zielgruppenorientierte oder Zweckgebundene Stipendien.